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Probenauflagen nach der Landesverordnung MV

Seit dem 18. März 2022 gelten für Chöre nicht mehr die Vorgaben aus der Anlage 10 der aktuellen Landesverordnung. Trotzdem können Chorproben und Konzerte nach wie vor nur unter bestimmten Beschränkungen stattfinden. Nachfolgend haben wir die für Chöre relevantesten Richtlinien zusammengefasst:

  • Chorproben dürfen stattfinden.
  • Nach wie vor müssen im Innenbereich Masken getragen werden. Auf diese kann verzichtet werden, wenn ihr Tragen bei bestimmten Tätigkeiten nicht zumutbar ist (siehe §7 Absatz 2 Satz 4).
  • Personen mit typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind von der Teilnahme an einem Angebot oder einem Ereignis ausgeschlossen, sofern sie nicht durch ein ärztliches Attest nachweisen können, dass sie nicht an COVID-19 erkrankt sind (siehe §8 Absatz 2).
  • Für Angebote oder Ereignisse außerhalb der privaten Häuslichkeit ist ein angebots- oder ereignisbezogenes Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Auf Verlangen ist dieses der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen und über dessen Umsetzung Auskunft zu geben. Zur Begrenzung der etwaigen Virenlast ist insbesondere bei Angeboten und Ereignissen, bei denen die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes oder zum Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske nicht sicher eingehalten werden kann, zu berücksichtigen
  1. die Aerosolbelastung nach Bewertung konkreter Faktoren wie Raumgröße, Personenanzahl und -dichte, Belüftungskonzepte, technische Einrichtungen zum Luftaustausch oder Vorkehrungen für den Eingangs-, Warte- und Ausgangsbereich sowie die Gestaltung der zugänglichen Flächen und Lenkung der Bewegungsmuster der teilnehmenden Personen,
  2. geeignete Schutzvorrichtungen (beispielsweise geeignete physische Barrieren aus Glas oder Plexiglas),
  3. die mögliche Begrenzung der Personenanzahl einschließlich Sitzplatzkonzepte zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern,
  4. die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Kontaktflächen und Gegenständen,
  5. die Bereitstellung von Händedesinfektionsvorrichtungen,
  6. besondere Vorkehrungen beim Verkauf und Verzehr von Speisen und Getränken sowie
  7. die konstante Zusammensetzung von Gruppen (siehe §9).
  • In Eingangsbereichen ist in deutlich sichtbarer Form auf Maßgaben dieser Verordnung sowie den Ausschluss von Personen mit typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 8 Absatz 2 Satz 2 hinzuweisen. Soweit eine Möglichkeit besteht, die Teilnahme an einem Angebot oder Ereignis kontaktlos wahrzunehmen (beispielsweise elektronischer Zahlungsweg oder Check-In), ist aus hygienischen Gründen eine entsprechende Empfehlung auszusprechen (siehe §9 Absatz 4).
  • Außerdem gibt es weiterhin die Möglichkeit, Proben wieder mit der 2G-Option durchzuführen (siehe §10):
  • Soweit nach den vorstehenden Vorschriften das Einhalten eines Mindestabstands, das Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske oder ein 3G-Erfordernis vorgeschrieben sind, gelten das 3G-Erfordernis und entweder 1. das Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske oder 2. die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern nicht für Angebote, bei denen die verantwortliche Person gewährleistet, dass entsprechend einem 2G-Erfordernis ausschließlich geimpfte und genesene Personen Zugang haben.
  • Die verantwortliche Person hat der zuständigen Gesundheitsbehörde, unter Verwendung der Anlage I, vorab anzuzeigen, dass sich das Angebot ausschließlich an Personen nach Absatz 1 richtet. Die teilnehmenden Personen sind hierauf vor Ort in geeigneter, deutlich erkennbarer Weise hinzuweisen.

Bitte bedenken Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Proben, dass die Infektionszahlen nach wie vor sehr hoch sind. Bitte bleiben Sie vorsichtig! Die gesamte Ausgabe der aktuellen Corona-Landesverordnung finden Sie hier